• PLAY - DON'T WAIT

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"Mapei - Don't Wait"


BIOGRAFIE

Wenn du zehn bist und deine Eltern beschließen, in eine andere Stadt zu ziehen, kann das dein Leben von heute auf morgen gehörig auf den Kopf stellen. Liegt der Zielort des Umzugs aber zu allem Überfluss auch noch knapp zwanzig Breitengarde weiter nördlich auf einem anderen Kontinent, dann wird nichts mehr so sein, wie es vorher war. Jacqueline Mapei Cummings wurde am 20. Dezember 1983 in Providence geboren. Ihre Kindheit in Rhode Island war geprägt von langen Sommern, musikalisch begleitet vom Sound der "goldenen Ära des Hip-Hop". Mit dem Umzug ihrer liberianischen Mutter und ihres schwedischen Stiefvaters nach Stockholm änderte sich das Lebensgefühl der Heranwachsenden allerdings schlagartig. "Ich hatte schon immer eine melancholische Seite an mir", erinnert sie sich. "In Schweden war es sehr dunkel. Ich war ein Einwandererkind und hing mit meinen Mädels ab, hörte Tupac und weinte, als er erschossen wurde." Lediglich die Sommerferien konnte sie regelmäßig in ihrer alten Heimat verbringen. Dort schaute sie den Jungs beim Football zu. HipHop war allgegenwärtig. Mit achtzehn zog sie nach New York und nahm in Brooklyn einen Job in einem schwedischen Restaurant an. Nach drei Jahren (in denen sie sich u.a. zeitweise eine Wohnung mit der schwedischen Singer/Songwriterin Lykke Li teilte) kehrte sie schließlich wieder nach Europa zurück, wo sie sich in der Stockholmer Hip-Hop-Szene umtat.

Irgendwann im Laufe der Jahre hatte Mapei Musik als ihr Ventil entdeckt, um die Erfahrungen und Eindrücke ihrer interkontinentalen Jugend zu verarbeiten - und das auf möglichst positive Art und Weise. "Es ist mir wichtig, optimistisch zu sein, denn je negativer, zynischer und zorniger ich bin, desto mehr wird mein Leben davon geprägt. Ich will jetzt femininer sein, mehr singen und mehr Mode machen. Mein Leben war sehr rough, aber das möchte ich hinter mir lassen und ein positiv denkender Mensch sein." Auch musikalisch hat sie recht konkrete Vorstellungen. "Ich möchte keine abgedroschene Popmusik machen", erklärt sie. "Es ist zwar schon Pop, aber er ist neu". Als Idealbild gilt dabei die Musik ihrer Jugend in den USA. "Der Hip-Hop der Neunzigerjahre war wie eine Maschine, alles war perfekt", schwärmt sie. "Die Videos waren perfekt und die Albencover auch. Dieser Perfektion nahe zu kommen ist sicherlich etwas, was ich mir vorgenommen habe."

Mit "Don't Wait" veröffentlicht Mapei nun ihre erste Single in Deutschland. Der Track, den sie in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Produzenten Magnus Lidehall (Katy Perry, Sky Ferreira, Britney Spears etc.) schrieb und produzierte, wurde weltweit bereits über acht Millionen Mal gestreamt, stand viermal auf Platz eins bei Hype Machine und hielt sich einen Monat in den Spotify Viral Charts. U.a. liegt der ebenso eingängige wie hypnotische Soulpop-Song in einem Remix von Frankie Knuckles vor, der durch den Umstand traurige Berühmheit erlangte, dass es die letzte Arbeit der House-Legende vor seinem Tod im März 2014 war. Im August wird Mapei Soul-Superstar John Legend auf seiner US-Tour begleiten.

Die Veröffentlichung ihres Debütalbums "Hey Hey" ist für Frühjahr 2015 geplant. Die stilistische Ausrichtung der zwölf Songs, die ebenfalls unter der Regie von Lidehall entstanden, wurde so breit wie möglich angelegt. "Das Album soll meine Welt repräsentiert", sagt sie. "Es soll sich echt anhören und ich möchte so viele Einflüsse wie möglich unterbringen, so dass es genre-los ist. Ich bin doch ein 'International Kid'!“.


SINGLE

Mapei - Chapter One

"DON'T WAIT"

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EP

Mapei - Dont't Wait

"DON'T WAIT REMIXES"

1. Don't Wait (Chance The Rapper & The Social Experiment Remix)
2. Don't Wait (Benny Blanco Remix)
3. Don't Wait (Kingdom Remix)
4. Don't Wait (Giraffage Remix)
5. Don't Wait (Acoustic)

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